Von Babelstrasbourg, 8. Juli 2008
Von Kerstin Acker
Übersetzung : Séverine Guthier
Roland Ries, Bürgermeister der Stadt Straßburg, äußerte sich am 8. Juli im Europäischen Parlament zum Programm in Straßburg anlässlich der französischen EU-Präsidentschaft.
Dort wurde er von der europäischen Abgeordneten der SPE (Sozialdemokratische Partei Europas) Catherine Trautmann begrüßt. Die ehemalige Bürgermeisterin Straßburgs (1989 – 2001) lies sich nicht die Gelegenheit entgehen, auf den schwierigen Kontext zu verweisen, der sich aus der französischen EU-Präsidentschaft ergibt. Vor allem äußerte sie sich zur Klimakrise, der sich die französische Präsidentschaft zumindest ihrem Arbeitsprogramm zufolge, in Form eines Gesamtmaßnahmenpakets Energie/Klima, als eine von vier Hauptaufgaben stellen will.
Um sich vollständig auf die französische Präsidentschaft der europäischen Union einstellen zu können, wünscht sich Roland Ries für Straßburg zwei Schwerpunkte der französischen Präsidentschaft in den Vordergrund zu stellen.

2,4 Euro pro Jahr und pro Kopf, insgesamt 1 Milliarde Euro jährlich, 1% des EU-Haushalts. Das ist das Budget, das die EU dem Europäischen Kommissar für Mehrsprachigkeit in Europa gewährt hat, der seit den Erweiterungen von 2004 und 2007 für die Verwaltung von 23 Nationalsprachen verantwortlich ist.
Wir suchen nach motivierten ehrenamtlichen Mitgliedern, die sich in der Entwicklung und dem Aufschwung unseres Vereins engagieren möchten.
Am Mittwoch, den 21. Mai fand das Finale der Champions League im Stadion Loujniki in Moskau statt. Während für die meisten europäischen Fußballfans dieses Finale schon deshalb äußerst spannend war, weil zum ersten Mal zwei englische Vereine – Chelsea FC und Manchester United FC auf diesem Niveau gegeneinander antraten, liegt der historische Stellenwert dieses Spiels ganz woanders.
Zum ersten Mal fand das Endspiel des wichtigsten Turniers zwischen europäischen Fußballclubs in einem osteuropäischen Land statt. Mit Ausnahme Belgrads im Jahr 1973, gab es tatsächlich nie zuvor ein Finale des Europapokals der Landesmeister oder der Champions League, das östlicher als in Wien abgehalten wurde (1).
Das deutsch-französische Webradio RadioEurodistrict (RED) wurde im Jahr 2003 in der Absicht gegründet, eine „Medienbrücke über den Rhein“ zu bauen. Die Initiative richtet sich in erster Linie an die Bewohner der Region Straßburg / Ortenau und zeigt uns eine Methode, örtliche Nachrichten zu machen, die auch jenseits des Eurodistrikts als Modell genommen werden kann. Wir von Babel Straßburg verstehen die geographische Lage unserer Region ebenfalls als große Chance. Denn Europa lebt man täglich und zwar auf beiden Seiten des Rheins. Deshalb unterstützen wir die „grenzüberschreitende und europäische“ Aktion von RadioEurodistrikt.
Nachdem die europäische Kommission die Vermarktung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) genehmigt hat, stellt sie nun auch die Marktöffnung für Lebensmittelprodukte von geklonten Tieren in Aussicht. Am 14. Januar diesen Jahres verabschiedete sie einen
Am 15. April hielt Angela Merkel eine Rede vor der parlamentarischen Versammlung, die sich für die Frühjahrssitzung in Straßburg zusammenfand. Nach einem Besuch im europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verkündete die deutsche Kanzlerin gleichsam lyrisch : « Es kommt nicht von ungefähr – das spüre ich jetzt wieder –, dass Straßburg als Hauptstadt Europas bezeichnet wird. Denn immerhin gibt es hier gleich zwei Parlamente, die Europa entscheidend mitgestalten und prägen und dies auch in den vergangenen Jahren getan haben.“ (Das Parlament der Europäischen Union und die Parlamentarische Versammlung des Europarats).
Kurz nach der deutsche EU-Präsidentschaft möchte sie sowohl nationale als auch europäische Belange vertreten und kommt auf aktuelle Themen der europäischen Politik zu sprechen: Die Menschenrechte und Russland, wobei sie hier und dort die deutsche Innenpolitik rechtfertigt - angefangen mit den Migrationsfragen und der Wahl einer Integrationspolitik, die die kulturelle Identität bewahren soll, während im Herbst diesen Jahres die Zwischenbilanz des „Integrationsgipfels“ stattfinden wird.
Das Internet ist heute ein unverzichtbares Lern- und Kommunikationsmedium. Doch wir kennen nur allzu gut die immer zahlreicheren Gefahren, die vom Netz ausgehen: Gewalt, Pädophilie, Viren, Betrügereien…Diese Auswüchse sind umso beunruhigender als die neuesten Umfragen des
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